
Nach drei Niederlagen in Folge braucht es bei der HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim die 180 Grad-Wendung.
Als Tabellenletzter fährt die HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim am 30. November zur HSG Marbach-Rielingshausen. Mit drei Niederlagen und zuletzt einem erschreckend blutleeren Auftritt gegen den TSV Horkheim 2 braucht es bei den Taubertal-Handballern nicht weniger als eine Wende um 180 Grad. Der aktuelle Tabellenplatz spiegelt jedoch auch wider, wie ausgeglichen die Bezirksoberliga an sich ist.
Die Bilanz der HSG zeigt drei Pluspunkte und sieben Minuspunkte. Auf Platz drei der Tabelle liegt aktuell der TV Tamm mit bereits neun negativen Zählern, die HSG Strohgäu und der SV Salamander Kornwestheim 3 liegen auf Platz vier und fünf mit jeweils sechs Minuspunkten. Die HSG Marbach-Rielingshausen hat nach bereits acht Spielen eine Bilanz von 5:11 und liegt damit auf Platz acht. Mehr als ein rein statistisches Rechenspiel ist diese kurze Analyse zwar nicht, jedoch ist auf dem Papier noch nicht derart viel verloren, wie es aufseiten der HSG zuletzt das Gefühl hatte breitmachen können.
Sprichwörtlich geht es für die Mannschaft von Stefan Knötgen darum, zurück in die Spur zu finden, den Bock umzustoßen oder simpel ein anderes Gesicht zu zeigen. Ohne entsprechende Metaphorik sind die noch zu bearbeiteten Baustellen der Grün-Weißen offensichtlich. Die Offensive produzierte zuletzt deutlich zu wenig Druck auf den Gegner, es fehlten dabei vor allem die Ballgewinne und schnell vorgetragenen Angriffe. Gleichermaßen waren es gerade die im Angriff nicht verwerteten Chancen und unvorbereiteten Abschlüsse, die die HSG-Gegner zu Gegenstößen einluden und stets große Hypotheken auf das Taubertal-Konto brachten.
“Wir schauen überhaupt nicht auf die Tabelle – es geht nur um uns und unser Spiel. Zuletzt waren wir sehr weit davon entfernt, was wir auf dem Feld als Mannschaft zeigen wollen. Aber wir haben bereits gezeigt, dass wir es können – und dahin müssen und werden wir zurückfinden”, so HSG-Trainer Stefan Knötgen.
