
Als kompletter Außenseiter fährt die HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim zum TSB Horkheim 2. Die Drittliga-Reserve belegt aktuell den zweiten Tabellenplatz, während die HSG am Ende der Tabelle auf jeden Punkt angewiesen ist.
Die Saison der HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim geht in vier Spielen zu Ende. Die bisherige Bilanz sind magere sieben Pluspunkte aus 14 Spielen, bereits für sich eine ernüchternde Situation. Dass es für die Mannschaft von Stefan Knötgen am kommenden Samstag gegen den TSB Horkheim 2 geht, wird die Gemengelage nicht unbedingt aufheitern. Die Zweitvertretung der Drittliga-Mannschaft belegt aktuell den zweiten Tabellenplatz, hat jedoch bereits nur einen Punkt Vorsprung auf den TV Mosbach, bei gleichzeitig einer Partie mehr auf dem Konto.
Aller Erwartung nach wird der TSB daher keinen Millimeter im Endspurt der Saison nachlassen, gerade da zuletzt im direkten Duell mit dem TV Mosbach (21:26-Niederlage) Punkte liegengelassen wurden. Tabellarisch braucht sich die HSG mit derartigen Zahlenspielen nicht beschäftigen. Wobei es im Tabellenkeller ähnlich eng zugeht. Die Taubertal-Handballer haben sieben Punkte und tragen die rote Laterne, die HSG Marbach-Rielingshausen und der SV Salamander Kornwestheim 3 haben jeweils acht Punkte. Auf Platz sieben ist mit zehn Punkten womöglich noch der TV Tamm in Schlagdistanz. Wird noch mit dem Gedanken geliebäugelt, das Ende der Tabelle zu verlassen, müssen jedoch Siege her.
Chancenlos als Chance verstehen
Die Vorzeichen sind mehr als deutlich. Tabellarisch spricht nahezu alles für den TSB Horkheim 2, mehr Tore im Angriff und weniger Gegentore und nicht zuletzt das Hinspiel, welches mit 30:21 klar an den TSB ging. Damit bleibt nicht viel, als die Liga zu überraschen und gegen jedes Vorzeichen für eine Sensation zu sorgen. “Auf dem Papier spricht nicht viel für uns. Der Druck liegt dennoch bei Horkheim. Wir gehen frei und ohne Belastung in das Spiel und werden unsere Möglichkeiten und unser Tempo auf die Platte bringen”, Stefan Knötgen vor dem Spiel.
